Als Stuck (von italienisch stucco) wird die plastische Ausformung von Mörteln aller Art, im Allgemeinen auf Wänden, Gewölben und Decken bezeichnet. Seit der Antike ist Stuck eine wichtige Technik zur Gestaltung von Innenräumen und Fassaden. An klassizistischen und historistischen Fassaden im Nordwesten Deutschlands findet man unterschiedliche Materialien und Techniken. Die in dieser Zeit aufkommenden Romankalke und später auch die zementösen Materialien bieten die Grundlage für witterungsbeständigen plastischen Fassadenstuck. Im Workshop bekommen die Teilnehmenden nach einer kurzen theoretischen Einführung zu den Besonderheiten, Funktionsweisen und Schadensbildern der historischen Materialien, Einblicke in handwerkliche Grundtechniken zur Herstellung und Restaurierung derartiger Romanstuckbestände. Im Fokus stehen hier handwerkliche Übungen in den entsprechenden Techniken.
Am Workshop teilnehmen können nur Mitglieder des Monumentendienstes. Der Workshop, am 25. April, in Jemgum, ist bereits ausgebucht.